wunderbaar about

Über das Fräulein

Ich bin’s, Franziska. Auf der Suche nach Schönheit; der Schönheit des bewussten Lebens.

Ich liebe Menschen. Ich denke über Nachhaltigkeit und Achtsamkeit mit sich selbst und anderen nach. Und ich begeistere mich für Landschaften und fürs Nachdenken. Ich glaube, dass wir alle verbunden sind und unser Handeln immer Auswirkungen auf andere hat.

Meine Gedanken dazu schreibe ich hier auf. Ich schreibe dabei über alles und jeden. Übers unterwegs sein und übers zu Hause bleiben. Über Genuss und Verzicht. Übers Ankommen und Weggehen. Über Liebe und manchmal über Schmerz.

Das Fräulein ganz privat.

Ich habe keinen Orientierungssinn. Kein bisschen. Ich werde das in diesem Leben auch nicht mehr lernen. Ich zwirble meine Locken zwischen den Fingern. Ständig. Ununterbrochen. Meistens lache ich viel zu laut. Ich liebe Unterschichtenfernsehen und hochtrabende philosophische Diskussionen. Ich möchte etwas wissen und bremse dann die Antwort aus, weil es mir nicht schnell genug geht. Ich kann kein Essen teilen. Alles andere, aber kein Essen. Ich bin über die Maßen selbstkritisch. Ich kann nicht Skifahren, obwohl ich von dort aus, wo ich aufgewachsen bin, nur etwa eine halbe Stunde ins nächste Skigebiet gebraucht hätte. Wenn ich unbebaute Landschaften sehe, ob Berg, ob Tal, ob Wald, ob Meer, kommt es häufig vor, dass ein paar Tränen meine Wange herunterspazieren.

Manchmal suche ich stundenlang, um das eine Wort zu finden, das meinen geschriebenen Satz vollendet.

Ich gebe viel zu viel Geld für Reisen, gutes Essen und alkoholhaltige Getränke aus. Ich kann nicht durch meine Finger pfeifen. Ich schneide mir beim Kochen fast jedes Mal in die Finger. So richtig, mit Blut und Narben. Und das Allerschlimmste: Ich kann keine Kaugummiblasen machen.

Das Fräulein hat sogar was gelernt.

Ich habe einen Master of Arts in Business Management/Medien- und Kommunikationsmanagement. Ich habe einige Jahre im Marketing eines Zeitungsverlags gearbeitet und nebenbei Unternehmen im Bereich PR unterstützt. Heute arbeite ich in Teilzeit im Projektmanagement / in der internen Kommunikation einer der größten Bildungseinrichtungen Baden-Württembergs. Mein Herz hängt mittlerweile an meiner freiberuflichen Tätigkeit als Texterin, unter www.franziska-baar.de findet ihr, was ich so mache – Unternehmenskommunikation von Print bis Online, Reden, Lektorat. Alles, was Text braucht eben.
Und weil die PR- und Marketing-Jobs wenig Raum für Adjektive lassen – und damit für meine große sprachliche Liebe –, ist dieser Blog entstanden.

Das Fräulein hat einen Preis gewonnen.

Die Kurzgeschichte Gestundete Entfremdung hat den ersten Preis des Schreibwettbewerbs im Rahmen der Literaturtage Isny 2017 gewonnen.

Lass’ dich inspirieren und folge mir auf meiner Suche nach Schönheit.