NYUMBANI V

ich zerlaufe. echt jetzt. ich bin zwei sekunden barfuß über steine gelaufen und bin ziemlich sicher, dass ich jetzt brandblasen an den füßen habe. ich bin mal wieder nur mit handgepäck unterwegs, habe also schon zweimal meine finger fast blutig gewaschen vor lauter reiberei. ist bei einer weißen bluse blöd. dafür war alles nach drei […]

Der perfekte Imperfektionismus oder warum ich immer nach Tansania zurückkomme

Warum ich schon wieder nach Tansania geflogen bin? Habe ich mir auch überlegt. Ist ein sehr persönlicher Grund. Ich erzähl’s trotzdem, denn vielleicht findet sich jemand darin wieder und dann können wir Perspektiven teilen oder so. Ich beschäftige mich schon seit einer Weile sehr intensiv mit mir selbst. Ich habe schon immer sehr viel reflektiert, […]

Der Duft des Reisens

Reisen ist Riechen, mit der Nase die Welt entdecken. Feine Gewürze, exotische Früchte, stechende Körperausscheidungen, liebliche Blumen, schwelende Glut – die Erinnerungen an Reisen und Urlaube sind für mich untrennbar mit bestimmten Gerüchen verbunden.  Dass fürs Reisen das Riechen essentiell ist, merkt man vor allem dann, wenn man es kurzzeitig nicht mehr kann: Als ich auf […]

Knapp unter den Wolken

Fliegen habe ich nie in die Kategorie “Bevorzugte Beschäftigungen” meiner alljährlich aufzuräumenden Hobby-Ablage einsortiert. Weil: Bei jedem Luftloch setzt meine Atmung arhythmisch aus. Bei jeder minimalen Änderung der Geräuschkulisse fallen in meinen Gedanken gleichwohl die Triebwerke wie auch die Elektronik aus. Ich bin womöglich der einzige Mensch an Bord, der sich tatsächlich Gedanken darüber macht, […]

Wieder was gelernt

Ich war die letzten Tage so beschäftigt (naja, ehrlich gesagt, nicht nur mit Arbeiten), dass ich einfach nicht dazu gekommen bin, meine Gedanken aufzuschreiben. Es ist so unfassbar viel unfassbar Schönes passiert, dass es nur für ein paar kurze Sätze reicht. Wer mehr wissen will, muss herkommen. Oder fragen, geht bei knappen Urlaubstagen oder leerer […]

Der perfekte afrikanische Day Trip – Zwölf Stunden Klischee

Am Samstag erlebte ich einen Ausflug an den Lake Chala, der afrikanischer nicht hätte sein können: Stundenlanges Warten, holprige Straßen, Gebühren ohne Ende. Die Gruppe (übrigens vor allem aus Mzungus bestehend…) will mich um 9.30 Uhr mit dem Van abholen, also richte ich mich auf 10 Uhr ein und sitze pünktlich wie ein afrikanischer Manager […]