NYUMBANI III

viel neues gibt es nicht zu berichten, von meinen tagen am laptop brauche ich nicht zu erzählen. ich arbeite viel und gehe kaum noch aus, dafür klaue ich kinder und gebe sie zurück, wenn sie schreien.

ich esse morgens, mittags, abends frittiertes (ich werde gezwungen!) und frage mich dann, warum ich immer so träge bin. ich sehne mich nach einer containerladung salat, nach einem kokos-joghurt mit früchten und leinsamen und weizenkleie.

kirche, kinder, kohle; das war auch mal anders hier. vielleicht, weil ich anders war. ich wage es, in betracht zu ziehen, den impulsgesteuerten ausgleich zu meinem kontrollgesteuerten alltag nicht mehr so dringend zu brauchen. ich sag das nicht zu laut, nicht, dass mich noch einer drauf festnagelt.

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