Schmetterlingsfressende Barbaren

Verliebte Menschen sind doch doof. Glotzen sich stundenlang in die Augen, bis sie vergessen, dass sie noch arbeiten gehen sollten und beim Finanzamt anrufen und die Entwicklung ihres Fonds überprüfen. Diese doofen verliebten Menschen, deren Herzschlag man aus drei Kilometer Entfernung – gegen den Wind – hören kann und die einen damit beim Arbeiten stören, wenn man sich konzentrieren will und gerade die Quadratwurzel aus Cumulonimbus 49 ziehen möchte. Wenn man dann doch mal auf sieben gekommen ist, ist schon alles da oben besetzt mit diesen säuselnden Verliebten. Da sollte man euch eh alle hinschicken, in die Wolken, euch mit euren Herzchen in den Augen. Diese verliebten Trottel immer, die denken, das Leben sei luftig leicht, wie die Schmetterlinge, die sie gefressen haben und die Wolke, auf der sie sitzen. Ja genau, apropos Schmetterlinge, man muss noch die ganze Zeit aufpassen, dass man nicht drauftritt – Mensch, packt die doch in einen Käfig, ihr verliebten Idioten! Außer Schmetterlinge im Magen lässt sich eh nicht viel essen, weil diese Liebestollen versalzen immer alle anderen Nahrungsmittel, die werden ungenießbar, aber ich habe mir sagen lassen, diese Personen haben eh keinen Hunger. Fresst ruhig weiter unschuldige Insekten, ihr Barbaren. Sonst seid ihr doch auch so penetrante Vegetarier!

Was sind wir doch für Idioten.

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