Tag 1.6

Das sind die Sterne. Sie täuschen mich. Weil sie Bilder von Schönheit vorgaukeln, die es nicht gibt. Nicht mehr.
Beim Anblick des Sternenhimmels macht sich Traurigkeit in mir breit. Die Sterne wagen den Kampf gegen eine Leere, die alles verschlingt. Leere, die ein ganzes Universum füllt.
Und dann überkommt mich dieser unendliche innere Frieden, weil mich diese geduldig strahlenden Lichter daran glauben lassen, dass jedes Molekül auf dieser Welt ein leises Funkeln hinterlässt – selbst, wenn es aufhört, zu existieren. Auch du und ich, wenn es uns irgendwann nicht mehr gibt.

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