Tag 1.2

Das hier ist nicht Hollywood. Hier wird die Hoffnung auf bedingungslose Liebe verdrängt von der Diskussion um richtig und falsch. Von der vagen Ahnung, dass die Bedingungen sich proportional zum Einschleichen eines routinierten Alltags entwickeln. Dass das schmutzige Geschirr in drei Monaten vielleicht doch zum Gesprächsthema werden könnte. Dass Vertrauensvorschüsse ohne Vertragsabschluss gezahlt werden und Gegenleistungen später eingeklagt werden müssen.
Und immer ist da dieser letzte Zweifel im Hinterkopf verankert, ob es tatsächlich vernünftig ist, sich auf etwas festzulegen. Vielleicht wäre es besser, weiter zu warten. Auf etwas, das perfekt ist. Perfekt sein könnte. Sein könnte?

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