wunderbaar about

Über das Fräulein

Fräulein Wunderbaar. Auf der Suche nach Schönheit.

Ich bin’s, Franziska. Ich baue nichts, ich stelle nichts her, ich verkaufe nichts. Ich mache keine DIY-Anleitungen, ich produziere keine Make-up-Tutorials, ich poste keine Fashion-Bilder und ein Reiseblog ist das auch nicht. Was das hier soll? Ganz einfach.

Ich schreibe.

Über alles und jeden. Übers unterwegs sein und übers zu Hause bleiben. Über Genuss und Verzicht. Übers Ankommen und Weggehen. Über Liebe und manchmal über Schmerz.

Ich liebe Menschen. Und ich begeistere mich für Landschaften und fürs Nachdenken. Und wenn ich all das in einer fremden Kultur erleben darf, bin ich dankbar und glückselig.

Ich bin auf der Suche nach Schönheit im Alltäglichen. Ich bin auf der Suche nach den Worten, die dieser Schönheit gerecht werden.

Das Fräulein ganz privat.

Ich habe keinen Orientierungssinn. Kein bisschen. Ich werde das in diesem Leben auch nicht mehr lernen. Ich zwirble meine Locken zwischen den Fingern. Ständig. Ununterbrochen. Meistens lache ich viel zu laut. Ich liebe Unterschichtenfernsehen und hochtrabende philosophische Diskussionen. Ich möchte etwas wissen und bremse dann die Antwort aus, weil es mir nicht schnell genug geht. Ich kann kein Essen teilen. Alles andere, aber kein Essen. Ich bin über die Maßen selbstkritisch. Ich kann nicht Skifahren, obwohl ich von dort aus, wo ich aufgewachsen bin, nur etwa eine halbe Stunde ins nächste Skigebiet gebraucht hätte. Wenn ich unbebaute Landschaften sehe, ob Berg, ob Tal, ob Wald, ob Meer, kommt es häufig vor, dass ein paar Tränen meine Wange herunterspazieren.

Manchmal suche ich stundenlang, um das eine Wort zu finden, das meinen geschriebenen Satz vollendet.

Ich habe einen Fernseher in der Größe einer Briefmarke und einen acht Jahre alten, gebrechlichen Laptop, weil ich mein Geld lieber für Kleidung, Reisen, gutes Essen und alkoholhaltige Getränke ausgebe. Ich kann nicht durch meine Finger pfeifen. Ich schneide mir beim Kochen fast jedes Mal in die Finger. So richtig, mit Blut und Narben. Und das allerschlimmste: Ich kann keine Kaugummiblasen machen.

Das Fräulein hat sogar was gelernt.

Ich habe einen Master of Arts in Business Management/Medien- und Kommunikationsmanagement. Ich habe einige Jahre im Marketing eines Zeitungsverlags gearbeitet und nebenbei Unternehmen im Bereich PR unterstützt. Heute arbeite ich im Marketing einer der größten Bildungseinrichtungen Baden-Württembergs. Und weil die PR- und Marketing-Jobs wenig Raum für Adjektive lassen – und damit für meine große sprachliche Liebe –, ist dieser Blog entstanden.

Das Fräulein hat einen Preis gewonnen.

Die Kurzgeschichte Gestundete Entfremdung hat den ersten Preis des Schreibwettbewerbs im Rahmen der Literaturtage Isny 2017 gewonnen.

Folge mir auf meiner Suche nach Schönheit. In Wort und Bild und Ton.