• Fasten I
  • Der Tag danach.

    Bin am großen Tag schon um 3.40 Uhr wach geworden. Vor lauter Aufregung! Weil ab jetzt wieder süß ist. Ab jetzt ist wieder Schokolade. Wer kann da schon schlafen? Ich habe von lebensgroßen Schokoladenhasen geträumt, von mit Puderzucker überzogenen Osterlämmern, von Zuckerwatte-Wolken, von einer mit Nutella gefüllten Badewanne. Moment mal, ich mag doch gar keine […]

  • Fasten I
  • Tag 46 von 46.

    46 Tage Verzicht. Der Countdown bis zur Völlerei läuft. Gehen wir über zur Maßlosigkeit, legen wir jegliche Disziplin ab, lösen wir die Zügel! 10 Nutella-Brezeln 9 Gläser Wein 8 Croissants 7 Pralinen 6 Gläser Cuba Libre 5 Schüsseln Kartoffel-Chips 4 Schoko-Osterhasen 3 Mousse au Chocolat 2 Kurze 1 Sahnetorte 0 Disziplin Mir ist bereits beim […]

  • Fasten I
  • Tag 45 von 46.

    Farbenfasten. Eine Wohnung muss – so weit wie möglich – in Weiß gehalten werden. Farben schränken die kognitive Leistung ein. Sie legen den eigenen gedanklichen Freiraum auf eine bestimmte Schattierung in grün, blau, rot, gelb etc. fest. Da Farben zudem die Eigenschaft besitzen, Emotionen zu beeinflussen, lässt ausschließlich Weiß eine Entfaltung des reinen, subjektiven Ausdruckes […]

  • Fasten I
  • Tag 44 von 46.

    The guilty undertaker sighs The lonesome organ grinder cries The silver saxophones say I should refuse you The cracked bells and washed-out horns Blow into my face with scorn But it’s not that way I wasn’t born to lose you I want you, I want you I want you so bad Honey, I want you […]

  • Fasten I
  • Tag 43 von 46.

    Mack und Piene sahen die Nachkriegskunst „mit einem Übermaß an Ballast befrachtet“. Die Künstler suchten einen neuen Anfang, eine „Stunde Null“, die von der Vergangenheit unbelastet sein sollte. Sie wollten dem aufgezwungenen Drama des Zweiten Weltkriegs und seinen Gräueln eine reinere, heilere Welt entgegensetzen, indem sie in der Alternative zu den alten Kunstwertigkeiten, die sie […]

  • Fasten I
  • Tag 38 von 46.

    Neun Stunden in einem Bus. Könnte sich wie Klassenfahrt anfühlen. Wie eine Reise durch die afrikanische Steppe. Oder die thailändische Weite. Aber die Zeichen draußen, sie sind mir nicht fremd. Ich verstehe, was die Mitreisenden sprechen. Mal wieder das Gefühl von Fremde – davon träume ich, als ich für wenige Minuten einnicke. Stattdessen ist alles […]