• Lesbaar
  • Lesbaar im Juli – Ludwig Fels: Ein Unding der Liebe

    Hier lesen wir das Psychogramm eines Versagers in sprachlicher Eindringlichkeit und verworteter Hoffnungslosigkeit. Selten war die Brutalität des Lebens schöner ausgebreitet. 250 Seiten, die weh tun. Während meinen Urlaubs habe ich es in vier Wochen auf sechs Bücher gebracht (den Reiseführer außer Acht gelassen). Ich war dennoch nicht tagtäglich stundenlang mit Lesen beschäftigt; vor dem […]

  • Lesbaar
  • Lesbaar im Mai – Max Frisch: Homo Faber – Ein Bericht

    In der Schule war es Andorra. Ich lese nicht gerne Dramen, ich mag die Aneinanderreihung von Textblöcken nicht, die gelesen gestückelt wirkt und erst auf der Bühne ein harmonisches Ganzes ergibt. Theaterstücke sehe ich eben lieber im Theater. Trotzdem wird das hier vielleicht eine klitzekleine Liebeserklärung an Max Frisch – oder besser gesagt, seine Sprache. […]

  • Lesbaar
  • Lesbaar im April – Sarah Armstrong: Nachts schwimmen

    Quinn ist mit Marianna verheiratet. Quinn verliebt sich in Rachel. Quinn führt mit beiden Frauen Beziehungen. Was so einfach als moralisch verwerflich abgetan werden könnte – ein Mann betrügt seine Ehefrau über Jahre – bekommt durch die zarte Erzählweise und empathische Beschreibung der Charaktere einen ganz anderen Zugang. Quinn und Marianna, seine Ehefrau, versuchen seit […]

  • Lesbaar
  • Lesbaar im Februar – Paulo Coelho: Veronika decides to die

    veronika decides to die paulo coelho

    Veronika decides to die ist mein Tansania-Buch. Komisch, spielt es doch in Slowenien, genauer gesagt, in einer Psychiatrie in Ljubljana. Dennoch. Für mich ist ein Buch nicht nur eine Ansammlung von bedruckten Seiten, sondern ein Knotenpunkt aus Erinnerungen an die Rahmenbedingungen bei der Übergabe, beim Lesen und an denjenigen, der es mir empfohlen hat. Veronika […]